Zum Wandern auf griechischen Inseln ist diese Jahreszeit eigentlich zu heiss. Ausser man startet jeweils früh am Morgen oder man findet eine Wanderung im Wald. Wir haben Glück. Die kleine Wanderung, die wir herausgesucht haben, führt uns fast immer im Wald zu einem Platz mit wunderbarer Aussicht und einem Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg. Die deutschen Truppen hatten hier einen Kanonenstützpunkt, um das ionische Meer besser kontrollieren zu können.
Wir wandern einen Teil des Battery Trails von Frapata nach WWII Artillery Mount
Schöner Weg im Wald
Hurra, am Ziel angekommen
Auf dem Rückweg
Hier sieht man den Kreis und die Befestigungsschrauben für die Kanone
Dieser Stollen hinter dem Kanonenstützpunkt wurde vermutlic von den deutschen Soldaten in den Fels gehauen
10.08.2020
In den Natura Studios in Frapata haben wir gerne zwei Tage verbracht. Das Studio war zweckmässig eingerichtet, genug Platz und blitzsauber. und liegt in einer friedlichen, ruhigen Umgebung.
Nach einem eher teuren Frühstück im Picnic fahren wir der Westküste entlang vorbei an Assos und der Myrtos Beach Richtung Süden.
Bei Greekstones verlängern wir die Automiete um eine Woche. Die Leute bei Greekstones sind sehr freundlich und unkompliziert. Wir behalten unseren Fiat Panda und fahren noch weitere Beaches an: Ammes, Paliolinos, Spartias.
Wir beziehen wieder ein Zimmer in der Pension Trifilli. Diese wird von Susanne, einer Schweizerin mit ihrem griechischen Mann geführt. Sie führen die Pension als Seminarhaus, nur sind im Moment gerade keine Seminare angesagt, erst später im September. Durch Susanne erhalten wir viele Information und sie ist sehr hilfsbereit. Das Trifilli ist sehr zu empfehlen. Es liegt auch nicht allzu weit von der Lourdas Beach mit einigen Tavernen entfernt. Das nutzen wir noch aus und gehen noch für ein erfrischendes Bad und anschliessenden Apéro ans Meer.
11.08.2020
Wenn man im Hafen von Argostoli die Schildkröten sehen will, muss man ein bisschen früher aufstehen als sonst. Obwohl wir früh unterwegs sind, finden wir fast keinen Parkplatz. Argostoli ist (zu) voll mit Autos. Mia steigt schon mal aus und ich suche weiter nach einem Parkplatz. Tatsächlich schwimmen um diese Zeit etliche Schildkröten im Hafen. Die Fischer kommen vom frühmorgentlichen Fischfang zurück und da fällt der eine oder andere Brocken für die Schildkörten ab.
An der Trapezaki Beach lassen wir es uns gut gehen, nehmen ein Bad und einen köstliche Fruchtsalat mit griechischem Joghurt und Honig. Das ionische Meer ist sehr angenehm zum Baden, sauberes klares und nicht so kaltes Wasser.
Am Abend in der Olive Lounge in Kastro zum Essen, herrliche Aussicht, wunderbares Essen.
12. und 13.08.2020
Heute ist der Mount Aenos nicht gesperrt und wir fahren nochmals bis auf die Spitze des Berges. Man kann auch hinaufwandern, aber zu dieser Jahreszeit ist die Temperatur trotz der 1300 müM einfach zu hoch.
Am Tag darauf unternehme ich am Spätnachmittag eine Wanderung zu einem Strand. Die Sonne brennt auch nach 17 Uhr noch so stark, dass ich jedes Fleckchen Schatten aufsuche und nach jeden 300 Metern eine Pause einlegen muss. Beim alten und zerfallenen Kloster geht es noch knapp 100 m Höhenunterschied zum Meer hinunter. Das Bad im Meer geniesse ich dann umso mehr. Mia holt mich dann beim alten Kloster ab, sodass ich nicht zurückwandern muss.
14.08.2020
Koroni Beach – wonderful
anklicken
15.08.2020
Paliki ist wie eine Halbinsel an Kefalonia angehängt. Man nimmt entweder die Fähre von Argostoli nach Lixouri oder man fährt den grossen Bogen über den Norden. Beim Hinweg haben wir die Fähre benutzt, auf der Rückfahrt den Landweg. Im Grossen und Ganzen hat uns Paliki nicht so gut gefallen, viel Stein- und Felsabbrüche. Nur der Norden ist wieder mehr bewachsen und grün. Es sind immer noch griechische Ferien und die Strände und die Tavernen an den Stränden sind knallvoll. Ausländische Touristen gibt es kaum.
Xi Beach
Petani Beach
auch schon fast ein Grieche
Fischtaverne in Porto Atheras. War leider bis auf den letzten Platz belegt
Vouti Beach bei Zola
ebenfalls
In dieser Taverne haben wir noch ein Plätzchen gefunden
und nun sind alle wieder zufrieden 😉
16.08.2020
Heute ist ein Tag zum Faulenzen, Lesen, Recherchieren, Baden und Essen. Es ist der letzte Abend auf Kefalonia.
17.08.2020
Abreise. Am Morgen parkieren wir das Auto in Argostoli auf dem Parkplatz hinter dem Bus-Terminal. Die Leute von Greekstones holen das Auto später dort ab. Auch das ist Service. Die Tickets für den Bus haben wir bereits und auf die Minute genau fährt der Bus los über die schmalen Strasse des Gebirges Richtung Sami. In Sami bleibt uns nicht viel Zeit, um auf die Fähre nach Patras umzusteigen. Alles klappt bestens. Die Fähre ist gut besetzt und bringt etliche Touristen mit Autos und Bussen auf das griechische Festland.
So viele Autos und Busse haben im Bauch des Schiffes Platz …
… und dann wird die Klappe geschlossen
Im Innern kann man mit der Rolltreppe auf das obere Decke fahren …
… und die Aussicht geniessen
Yassas Kefalonia, war schön, viellecht kommen wir wieder
Der Flug von Samos über Athen verläuft problemlos. An keinem Flughafen wurden Corona-Tests durchgeführt. Auch das Gepäck kommt an. Alles gut.
Nur die Autovermietung tut etwas kompliziert und jagt uns ein bisschen Angst ein. Sie versuchen uns eine weitere versichuerng zu verkaufen, welche auch den Selbstbehalt abdeckt. Sie schärfen uns ein, dass auch nur der kleinste Kratzer uns 400 € Selbstbehalt kostet. Das Auto ist praktisch brandneu und sie versuchen so, noch etwas zusätzlich zu verdienen. Die bereits bestehenden Kratzer – bei einem neuen Auto – wurden überhaupt nicht ausgebssert. Das heisst sie steeichen das Geld einfach ein. In Samos hatten wir einen altes Auto mit zig Kratzern und Beulen. Es war uns viel wohler damit, denn viele Strassen sind in schlechten Zustand und viele kleiner Strassen sind gar nicht geteert.
So fahren wir denn wie auf Eiern zu unserer ersten Unterkunft. Wegen Corona ist niemand da. quasi Selbst-Check-in. Das Apartement ist geräumig, die Kücke sehr spärlich eingerichtet. Von der Terrasse haben wir einen wunderbaren Blick auf das ionische Meer.
Wir fahren noch an die Trapezaki Beach und an die St. Thomas Beach, wo wir auch einen kleine Apéro einnehmen.
Auf dem Ruckweg essen wir in der Taverna Enastron. Wir hatten Kefalonian Meat Pie und Kleftiko mit Lamm und ein Fava mit caramelisierten Zwiebeln als Appetizer. Das war lecker.
28.07.2020
Das Frühstück nehmen wir in einer schnuckeligen kleinen Taverne unterhalb des Schlosses ein. Sie heisst „To Kastro“. Das Schloss können wir nicht besichtigten, weil es heute geschlossen ist.
Argostoli ist die Hauptstadt der Insel Kefalonia. Bei unserem ersten Bummel entdecken wir gleich die Fussgängerzone. Sie lädt zum Flanieren und Verweilen ein, aber heute ist es zu heiss. Am grossen Platz „Platio Vallianou“ machen wir eine Pause und trinken etwas. Die Hafenpromenade ist nicht sehr attraktiv. Eine Strasse mit vielen Autos und Parkplätzen führt dem Meer entlang. Viele Tavernen und Bars säumen die Fussgängerzone und die Hafenstrasse, traditionelle, moderne, alternative.
Im Norden von Argostoli beuschen wir das Wasserrad Katavothres, und den „Leuchtturm“ Sankt Theodori. Das Wasserloch bei Katavrothes ist ein geologisches Phänomen. Das Wasser versickert hier und taucht auf der anderen Seite der Insel 30 Meter höher wieder an die Oberfläche. Kann man zum Beispiel hier oder hier nachlesen.
Der „Leuchtturm“ wurde in der Form eines griechischen Tempels gebaut.
Auf der Weiterfahrt besuchen wir kurz verschiedene Strände. An der Avithos Beach lassen wir uns nieder und essen einen griechischen Salat. Das Meer ist angenehem, erfrischend und doch nicht kalt. Das Wasser sehr klar.
Gegen Abend brechen wir auf und wollen in Pessada etwas Kleines essen. Doch hier gibt es nur einen winzig kleinen Hafen obwohl hier die Fähre von Zakynthos anlegt, keine Taverne, nichts. Wir fahren weiter nach Loudarta. Hier gibt es einige Tavernen. Der Strand ist nicht gerade besonderns. Wir essen im Lithero Anchovies und Soutzoukakia mit Tzatziki. Ist nicht spitze, aber ganz okay. Vor allem ist es ein schöner Platz am Meer. Zu „Hause“ trinken wir auf der Terrasse noch ein Gläschen Wein und bewundern das Abendrot.
29.07.2020
Zwei Sehenswürdigkeiten auf Kefalonia, welche in jedem Reiseführer bzw. in jedem Blog stehen, sind Myrtos Beach und das Dörfchen Assos. Das wollen wir natürlich auch sehen.
Myrtos Beach gilt als einre der 10 besten Strände weltweit. Das können wir nicht beurteilen und wir haben den Strand auch nur von oben gesehen. Aber das Farbenspiel des Wassers, der Sand und die Kulisse hinter dem Strand sind schon sehr beeindruckend. Dadurch, dass der Strand so bekannt ist, wird er auch von zahlreichen Touristen von in- und von Ausland besucht.
Einmal auf der Hinfahrt und …
… einmal auf der Rückfahrt
Plus die weitere Umgebung …
… und die nächste Bucht
Das Dörfchen Assos liegt ganz beschaulich an einer kleinen Bucht und erinnert mich ein bisschen an die Cinque Terre mit den pastellfarbigen Häusern. Das Städtchen macht einen gemütlichen und ruhigen Eindruck. Aber vernutlich auch nur, weil in der Hochsaison dank Corona nicht so viele Touristen da sind.
Die Rückfahrt führt uns über die Berge durch verschlafene Dörfchen an die Kanali Beach. Das Abendessen nehmen wir in der Taverne Veramente bei einem Gläschen Robola-Weisswein ein.
30.07.2020
Heute verlassen wir die Diana Studios und zügeln in die Pension Trifilli im Dorf Lourdata. Die Pension wird von einer Schweizerin, wel he mit einem Griechen verheiratet ist, geführt und liegt etwas oberhalb des Strandes von Lourdas. Aber zuerst geniessen wir ein ausgiebiges englisches Frühstück im Cafe Seven am Strand.
Wir werden herzlich von Susanne im Trifilli begrüsst und beziehen unser Zimmer beziehen. Sie versorgt uns mit vielen Information rund um Kefalonia.
Wir wollen einenAusflug an die Koroni Beach machen, realisieren jedoch, dass die Strase einige Kilpmeter über einen Schotterweg führt. Da wir ein brandneues Auto zum Mieten erhalten haben und jeder Kratzer uns verrechnet wird, verzichten wir auf die Fahrt. Sonst würde uns nicht viel daran hindern die dirt road in zig Kurven runter an den Strand zu fahren.
Wir besuchen noch das Hafenstädtchen Katelios, gehen an der Kaminia Beach baden und machen einen Abstecher nach Skala. Hier gibts eine Ice Cream und dann gehts zurück in die Unterkunft. Skala gefällt uns nicht besonders. Es ist auch eine Hochburg für Touristen mit einem langen Strand und vielen aufgereihten Liegestühlen.
Das Abendessen nehmen wir in der Klimatis Taverne ein. Es gibt Lamm an Robola Weinsauce mit Auberginenmus und Aubergine gefüllt mit gedämpften Gemüse. Auch diese Gerichte sind köstlich zubereitet.
31.07.2020
Moni Agiou Gerasimou. Das Kloster des heiligen Gerasimos liegt auf dem Hochplateau Olama im südlichen Teil von Kefalonia. Gerasimos lebte im 16. Jahrhundert und ist der Schutzpatron der Insel. Ihm wurden heilende Kräfte attestiert. Einmal im Jahr fand eine Zeremonie statt in der sich alle kranken und sich krank fühlenden Menschen auf die Allee zum Kloster legten. Gerasimos stieg dann auf den Weg durch die Allee über die Körper und ein Glückseliger wurde geheilt. Diese Zeremonie findet offenbar auch heutzutage noch statt, auch ohne Gerasimos. So ist dieser Ort immer noch ein beliebter Walfahrtsort für die Inselbewohner und andere Griechen.
Die Hochebene Olama
Die neuere Kirche des Klosters von aussen …
…und im Inneren
Das Innere der älteren Kirche
Der heilige Gerasimos
Sein Leichnam liegt in einem gläsernen Sarg
Der Mount Aions ist der höchste Berg der ionischen Inseln und zugleich der einzige Nationalpark Griechenlands auf einer Insel. Und das bei über 300 Inseln. Im Winter kann da schon mal bis zwei Meter Schnee liegen. Auf dem Berg Aions wächst eine spezielle Tannenart, die Abies Cephalonica, eine schwarze Tannenart. Der Zugang zur Bergspitze ist leider auch für Wanderer wegen Waldbrandgefahr geschlossen und die Zufahrt ist nur bis zum Rand des Nationalparks möglich. Vielleicht haben wir später mehr Glück.
In Poros, einer kleinen Stadt an der Ostküste sehen wir die Auswirkungen der Corona-Krise, leere Strände und geschlossene Hotels an bester Lage.
Bei der Weiterfahrt „entdecken“ wir eine kleine Bucht, die Kato Lagadi Beach. Die Farben und das klare Wasser sind schier nicht zu glauben. Und ein Bad in dieser Bucht ist der absolute Hammer.
Da schwimmen Leute, da muss es einen kleinen Strand geben
Leider ist der Zugang etwas beschwerlich
Der Abstieg lohnt sich
Ein Traum!
02.08.2020
Wir erkunden weiter die Insel Kefalonia und besuchen zwei Strände. Man merkt, dass in Griechenland die Ferien begonnen haben. Es hat zahlreiche Gäste an den Stränden und man hört viel Griechisch.
Kefalonia ist eine sehr abwechslungsreiche Insel. Karge Landstriche wechseln mit grüner üppiger Vegetation ab. Das Meer ist teilweise so farbig blau, dass man es sich kauj vorstellen kann. Und das ionische Meer ist sowieso eine herrliche Quelle uzum Baden.
Nach dem Erdbeben von 1953 wurden viele Häuser und andere Gebäude neu aufgebaut. Man sieht einen fast durchwegs neuzeitlicheren Baustil, nicht mehr ganz so charmant und eher zweckmässig. Trotzdem hat die Insel einen Reiz und eine Anziehungskraft bewahrt.
03.08.2020
Troianata, ein ruhiges und beschauliches Dörfchen auf der Hochebene. Hier besuchen wir beim Vorbeifahren eine alte Taverne „Old Time Cafe“. Das Schild „Traditional Lemonade“ mit den Zitronen hat uns hereingelockt. Sie war lecker aber auch schön zitronig.
Kosmadei ist ein kleines Bergdorf und mit 600 m das höchst gelegene Dorf auf Samos. Eine kleine Passstrasse mit etlichen Serpentinen führt durch duftende Pinienwälder hinauf nach Kosmadei. Die Gegend ist auch ein herrliches Wandergebiet. Doch um diese Jahres- und Tageszeit ist es zu heiss um zu wandern.
In Kosmadei leben ca. 60 – 80 Einwohner
Ein herrlicher Platz zum Verweilen mit Block auf Karlovassi und die Ägäis
Bemalter Stein einer Mauer im Dorf
Zu dieser Taverne möchten wir
Da ist sie schon
Bevor wir etwas bestellen bringt uns der Wirt einen Grappa und einen Samos Wein. Ganz selbstverständlich stellt er den Grapppa vor mich hin und den süsslichen Wein vor Michaela 😉
David und David bringen uns auf den Flughafen von Langkawi. Das für uns schon fast normale Prozedere beim Eingang: Schutzmaske tragen, Namen abgeben, Telefonnummer, Temperatur messen und diesmal die travel permit kontrollieren. Gottseidank haben wir uns diese noch beschafft.
Der Flughafen ist gespenstisch leer. Shops und Restaurants sind geschlossen. Alle bis auf zwei Flüge sind gestrichen. Ca. 20 Menschen warten auf diese beiden Flüge. Check-In und Security verlaufen wie gewohnt.
Der Flug startet pünktlich und kommt 40 Minuten später in Alor Setar an. Wir können im Flugzeug sitzen bleiben, ein paar Gäste steigen zu und früher als geplant startet das Flugzeug nach Kuala Lumpur.
Der Flieger ist fast leer.
Die Ankunft in Kuala Lumpur verlöuft ebenfalls problemlos. Kine Mesnch fragt nach Corona. Wir nehmen unser Gepäck, bestellen ein Grab und lassen uns ins Hotel Zenith Putrajaya fahren.
Das Hotel liegt in einer Gegend, welche vor gut 20 Jahren aus dem Boden gestampft wurde. Viele Regierungsgebäude wurden hier gebaut. Die Gegend ist muslimisch, das heisst zum Beispiel wenn ein Restaurant überhaupt offen hat, ist es „halal“, kein Alkohol, kein Schweinefleisch. Dabei haben wir uns nach der gelungenen ersten Etappe auf ein Gläschen Wein gefreut.
Blick aus unserem Hotelzimmer auf die Putra Moschee
… und auf die gegenüberliegende Seite auf den Palast des Sultans von Selango
Um die Zeit zu verkürzen besuchen wir am ersten Tag die ioi City Mall, ein riesengrosses Shopping Center in der Nähe, nur 1 km. Das Einkaufen wird etwas mühsam. Am Eingang der Mall und am Eingang jedes Ladens das gleiche Prozedere: Name, Nummer, Temperatur. Das Ganze geschieht über einen QR-Code, den man mit dem Handy einscannt.
Da unser Flug von Kuala Lumpur am zweiten Tag erst um 02.25 Uhr mitten in der Nacht geht, behalten wir unser Zimmer bis 19 Uhr. Warten ist angesagt. Etwas das wir mittlerweile gut können. 🙂
Die Unterkunft Pondok Keladi sieht auf den Bildern im Internet nicht schlecht aus. Die Realität ist dann doch ein bisschen anders.
Alle Bilder Internet
Die Unterkunft gefällt uns nicht, obwohl die Leute sehr nett sind. Sie ist zu ungepflegt und lieblos. Wir haben kein Problem mit Einfachheit, aber es darf nicht versifft sein und muss Stil haben.
Also verkürzen wir unseren Aufenthalt von sechs auf drei Tage und ziehen am 13.03. weiter.
In den Tagen dazwischen sehen wir uns auf der Insel etwas um. Man merkt, dass die Hochsaison vorbei ist. Im Oriental Village bei der Talstation der Gondelbahn sind alle Restaurants leer, keine Schlangen an der Kasse der Gondelbahn, Parkplätze leer, Essensstände zum Teil geschlossen. Abgesehen davon, dass das Ganze eh nur eine Vermarktung für Touristen ist, hat es uns nicht gefallen. Wir fahren auch nicht auf den Berg, zu teuer.
Wir klappern diverse Hotels ab und schauen, wo wir die restlichen drei Tage verbringen wollen. An der Westküste hat es mehr Leute, etliche Restaurants und Hotels. Aber das Ganze erinnert dann auch wieder an Touristenmeilen wie in Italien, Ibiza oder wo auch immer. Also nichts für uns.
Zweite Station: Tanjung Rhu Resort
Was für ein Kontrast! Das Tanjung Rhu Resort liegt in einer anderen Kategorie. Wir leisten und gönnen uns das jetzt und haben gleich eine Suite mit Garten- und Meerblick gebucht, die Bayu Senja Suite. Toll, traumhaft. Und in Malaysia kann man sich das sogar noch leisten.
Lounge mit Sofa
Balkon zum Garten
Schlafzimmer mit Durchreiche zum Badzimmer
Schlafzimmer, wenn die Vorhänge zu sind
Und das ist der Blick, wenn die Vorhänge offen sind
Am Abend Dinner auf dem Balkon
Die Aussenanlage ist stilvoll und gepflegt. Drei Swimmingpools, zwei Poolbars, drei Restaurants, einen tollen Strand nur für das Hotel. Wir geniessen es in vollen Zügen.
Und die Sonnenuntergänge sind prachtvoll.
Jeden Samstag BBQ-Buffet beim Sonnenuntergang
Die Tage vergehen schnell. Am 16.03. bringt uns ein Shuttle des Resorts zum Flughafen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Flugverkehr noch fast normal.
Zwischenstation: Penang again
Nun beginnen unsere Pläne zu wackeln. Die Corona-Situation in der Schweiz verschlimmert sich rasch. Der Plan ist, dass wir die letzten drei Tage in einem Hotel auf einem Dschungelhügel auf Penang verbringen. Und ich dann am 19.03. zurück in die Schweiz fliege und Michaela noch für zwei Wochen wieder nach Langkawi zurückkehrt. Anschliessend treffen wir uns auf Samos wieder. Daher fliegen wir erst mal zurück nach Penang.
Das Malihom Private Estate ist ein Hotel fernab der Stadt auf einem Hügel mit originellen „Chalets“. Die Fahrt im Taxi ist steil und eng, aber es klappt alles wunderbar mit unserem Fahrer Jeff Tan.
Wir werden herzlich begrüsst und müssen erst mal Fieber messen. Rasch stellen wir fest, dass wir die einzigen Gäste sind, alle anderen haben abgesagt. Über die Nacht verlassen alle Angestellten das Hotel und den Hügel. Da kann einem schon ein komisches Gefühl beschleichen.
Unser „Chalet“ ist zwar originell, aber klein. Für das Bad muss man die Aussentreppe benutzen. Das Wasser im Swimming Pool ist trüb und nicht einladend. Wir fühlen uns nicht wohl und auch nicht wirklich willkommen. Dem Manager wäre es wohl lieber, wir wären nicht gekommen, dann könnte er den Laden vorübergehend dicht machen.
Wir müssen jetzt auch entscheiden, ob ich in die Schweiz zurückfliege oder nicht. Nach Gesprächen mit Christoph und Mirjam beschliesse ich schweren Herzens den Flug abzusagen. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Entscheidung wohl richtig war. Der ganze Flugbetrieb bricht ein, in der Schweiz werden einschneidende Massnahmen ergriffen.
Und wir beschliessen auch, unseren Aufenthalt im Malihom abzubrechen und zurück nach Langkawi zu fliegen. Michaela hat ein traumhaft kleines Resort entdeckt, das wir auf unseren Inselfahrten dann auch kurz angesehen haben. Es hat uns beiden gefallen. Wir können dort sofort in ein Häuschen einziehen. Die Flüge zwischen Penang und Langkawi laufen noch normal. Koffer packen, der Taxifahrer Jeff Tan holt uns wieder ab, einchecken und weg sind wir.
Jetzige Station: Sunset Valley
Der Flug dauert nur 40 Minuten. Ein Grab-Taxi bringt uns ins Sunset Valley und wir werden herzlich begrüsst. Die Besitzer sind Gudrun aus Deutschland und David aus Australien. Seht euch das Sunset Valley mal auf deren Webseite an. Wir ziehen ins Field House ein und sind auch hier vorläufig die einzigen Gäste, aber das Gefühl ist ganz ein anderes. Wir fühlen uns hier sehr wohl, die Anlage ist gepflegt, die Häuschen gut eingerichtet und sauber, die Gastgeber herzlich und aufgestellt.
Unser Häuschen, das Field House
Veranda
Esstisch auf der Veranda
Bett und Küche
Sofa. Das Häuschen besteht hauptsächlich aus Fenstern
Bad. Eine Dusche gibts auch noch.
Das Field House ist am Rand der Anlage gelegen. Von der Veranda aus hat man einen wunderbaren Blick auf Reisfelder und die Berge im Hintergrund. Zudem können wir jeden Abend von unserer Veranda aus den Sonnenuntergang beobachten.
Blick ins Reisfeld
Blick zur Poolbar …
… und Swimming Pool
Hier kann man träumen, faulenzen …
… oder im Regen baden
Die Tage vergehen wie im Flug. Es ist ein kleines Paradies, das wir hier gefunden haben. Und endlich 😉 haben wir genügend Zeit den Blog zu schreiben, Gitarre zu spielen, zu meditieren, zu recherchieren, zu lesen, zu kochen und und und …
Ans Kochen müssen wir uns zuerst wieder gewöhnen
Bei den Besitzern konnte ich eine Gtarre ausleihen
… oder Haare schneiden
Heute (03.04.) ist es ausnahmsweise mal 34 Grad, sonst ist es immer 33 Grad tagsüber und in der Nacht kühlt es gegen den Morgen ab auf 27 Grad. Jeden Tag, jede Nacht. Wir sind schon soweit an die Temperaturen gewohnt, dass wir am Morgen frösteln, wenn wir aufstehen. Nur die Hitze am Nachmittag ertragen wir noch nicht so locker. Das tun aber auch die Malaysier nicht.
10.04. – Eben hat die Regierung von Malaysia beschlossen, den Lockdown und die Movement Control Order bis zum 28. April zu verlängern. Das bedeutet, dass wir noch sicher drei Wochen hier bleiben. Es geht uns immer noch gut. Alles i.O. Dann müssen wir die Lage neu beurteilen und auch schauen, ab wann es denn wieder Flüge in die Schweiz oder wohin überhaupt gibt.
17.04. – Heute sind wir bereits einen Monat im Sunset Valley und wir halten es noch ganz gut aus. Da die Massnahmen in Malaysia nicht vor 28. April gelockert werden, haben wir unseren Aufenthalt mal sicher verlängert bis 8. Mai. Aus Malaysia rauskommen ist das eine, in die Schweiz reinkommen das andere. Wir wissen noch nicht genau, was uns erwartet, wenn wir zurückkommen. Quarantäne? Wo, wie, wie lange?
Heute ist schon beim Aufstehen alles bewölkt und es regnet. Juhui! Endlich wieder mal Wetter wie in der Schweiz. 😉
09.05. Die Zeit vergeht auch beim fast Nichts tun wie im Flug. Apropos Flug. Erst ab Juni fliegen Qatar Airways und Turkish Airlines wieder von Kuala Lumpur nach Zürich. Qatar über Doha, Turkish über den Palast von Erdogan. Solange müssen wir also noch warten.
Hier in Malaysia wird am 12. Mai über die weiteren Massnahmen beschlossen. Bis jetzt gilt Schutzmasken, keine Interstate-Reisen – das wäre für unsere Rückreise der Fall – Strassenkontrollen usw. Es geht uns gut hier und uns kommt immer wieder etwas in den Sinn, was wir noch tun können.
Einen Schreckmoment hatten wir, als während des gemütlichen Frühstücks zwei Meter von uns eine 1.5 m lange Schlange auf die Veranda plumpste. Zum Glück gehörte sie zu der Rasse der Ungiftigen. Trotzdem sind diese Tierchen irgendwie unheimlich und unberechenbar. Der Besitzer hat sie dann mit Stock und dicken Handschuhen vertrieben. Seither ist sie nicht wiedergekommen.
Seit November sind wir nun im asiatischen Raum unterwegs. Und wir haben keine Ahnung, was uns bei der Rückkehr in die Schweiz erwartet. Wir möchten dann ja auch noch weiter nach Griechenland. Das haben wir noch nicht aufgegeben und würden uns freuen, wenn das irgendwie klappen würde.
Also, wir hoffen, dass wir anfangs Juni zurückreisen können. Bis dann.
13.05. Gestern waren wir zum Abendessen eingeladen bei Uli und Agnes. Die beiden wohnen schon 15 Jahre auf Langkawi und stammen aus Deutschland. Sie haben sich ein wirklich schönes Haus auf einem Hügel gebaut und haben einen traumhaften Blick über die Reisfelder bis zum Meer. Das Essen war lecker und wir haben bis in den späten Abend gequatscht. Nochmals vielen Dank, Uli und Agnes.
Der Lockdown und die MCO (movement control order) wurden nochmals um vier Wochen bis zum 9. Juni verlängert. Das bedeutet, dass es wieder schwieriger wird, aus dem Land herauszukommen. Malindo Air hat die Flüge zum internationalen Flughafen in Kuala Lumpur aus uns unerfindlichen Gründen wieder gestrichen. Im Moment ist die Schwierigkeit eher, wie wir zum Flughafen in KL kommen. Wir müssen weiter beobachten und abwarten.
Im Grossen und Ganzen geht es uns gut, auch wenn wir zwischendurch mal einen Hänger haben. Gerne würden wir wieder mal in ein Restaurant gehen, die Insel erkunden, ungehindert einkaufen. Wir sind immer noch zuversichtlich, dass es irgendwann weitergeht.
30.05. Nach längerer Pause wieder ein Eintrag. Es sieht so aus, als würde es bald weiter gehen. Obwohl der Lockdown noch bis zum 9. Juni andauert, haben wir eine Möglichkeit gefunden, früher auszureisen. Ab Ende Mai fliegt die Qatar Airline von Kuala Lumpur über Doha wieder nach Zürich. Das sind good news. Unsere Rückreise ist geplant: am 31. Mai fliegen wir von Langkawi nach Kuala Lumpur. Da diese Flüge auch unregelmässig gehen und der Flug nach Zürich auch nur zwei oder drei Mal in der Woche angeboten werden, müssen wir in Kuala Lumpur übernachten. Am 3. Juni frühmorgens um 03.35 Uhr startet dann der Flieger nach Zürich.
Wir haben uns alle notwendigen Papiere besorgt: Passierschein von der schweizerischen und der deutschen Botschaft, eine Reisebewilligung der malaysischen Polizei und natürlich die Flugtickets.
Jetzt freuen wir uns, dass wieder Bewegung in unser Leben kommt und wir freuen uns natürlich auch, unsere Kinder und Freunde wieder zu sehen. Also, hoffentlich bis auf bald.
Von KL fahren wir mit dem Bus auf die Insel Penang. Penang ist mit dem Festland über eine lange Brücke verbunden, gemäss Wikipedia die längste im südostasiatischen Raum.
Das Ticket für 5 Stunden Busfahrt von KL nach Penang. Kostenpunkt 107 Ringgit = ca. 25 Franken
In Georgetown steigen wir im Attic Hotel ab. Dieses liegt recht zentral in der Altstadt und unser Zimmer hat sogar einen Balkon. Dass wir diesen wegen der Hitze gar nicht gross nutzen können, war uns bei der Buchung noch nicht bewusst. Ansonsten ist das Hotel ganz in Ordnung und die Jungs an der Recepetion sehr hilfsbereit.
Alle Bilder Internet
Georgetown
Georgetown ist die abwechslungsreiche und multikulturelle Hauptstadt des Staates Penang in Malaysia und hat eine reichhaltige Geschichte. 1786 von den Engändern „entdeckt“ und für die British East India Company annektiert. Durch diese Verbindung befinden sich viele Inder auf der Insel. Verschiedene chinesische Völkergruppen haben durch Auswandern und Handel den Weg nach Penang und Georgetown gefunden. Die einheimischen „Malaysier“ sind hauptsächlich Muslime. Diese Vermischung aus Englisch, Indisch, Chinesisch, Muslimisch findet man überall, an Gebäuden, Beschriftung, Quartieren und vor allem im Essen. Penang ist berühmt für sein Street Food und viele Restaurants mit vielfältiger Küche.
Auch 7 Eleven gibt es hier
Heiss, he?
Wer findet MIchaela?
Street Art
Etwas vom Faszinierendes neben dem Essen ist sicherlich die Street Art in Georgetown. Die Stadt steckt voller Fotomotive nicht nur gemalter und beabsichtigter Kunst, auch der Alltag bietet viele lohnenswerte Sujet. Man bräuchte einfach Zeit.
Penang Hill
Der Penang Hill ist ein Naherholungsgebiet vor den Toren Goergetowns, quasi der Uetliberg von Georgetown. Am einfachsten mit dem Cable Car zu erreichen. Auf dem Gifel ist es recht touristisch eingerichtet mit Restaurants, Verkaufsständen, Spielplatz und Golf Caddies, die einem herumfahren. Es gibt auch ein Hotel, eine Moschee und einen indischen Tempel. Wir haben uns für das Habitat entschieden. The Habitat ist ein lehrreicher Pfad durch den Regenwald mit verschiedenen Stationen. Vermarktet wird er natürlich viel spektakulärer: „the most complete, exciting and educational Malaysian rainforest experience. When you walk through the gates of The Habitat you enter a magical natural kingdom of genuine beauty.“ Das lässt einen viel erwarten. Wir waren dann auch eher enttäuscht. Zum Schluss sahen wir dann doch noch eine Affenmutter mit Baby in den Baumwipfeln.
Die Cable Cars fahren vollautomatisch und ziemlich schnell
Hängebrücke durch den Regen
Dieser spektakuläre Rundweg über den Baumwipfeln ist das Kernstück von The Habitat
Aufgang
Idyllischer Sitzplatz
Sehenswürdigkeiten
Natürlich gibt es in Georgetown auch einige Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer stehen: historische Gebäude, Tempel, Kirchen, Moscheen. Hier ein paar Eindrücke.
The Blue Mansion: Haus eines reichen chinesischen Kaufmanns
Innenansicht
In diiesem Haus wurden schon einige Filme gedreht
Chinesischer Tempel
mit riesengrossen Räucherstäbli 😉
Anderer Tempel
Haus eines chinesichen Clans
Indischer Tempel
Statue von Francis Light, dem „Entdecker“ von Penang
Moschee
Burmesischer Tempel
vor moderner Kulisse
Der 60 Fuss hohe Clocktower zu Ehren der Königin Victoria, ein Fuss für jedes Königinnenjahr
Der längste liegende Buddah der Welt
Essen
Penang und insbesondere Georgetown haben einen bekannten Ruf für ihre abwechslungsreiche, multikulturelle und köstliche Küche. Viele Restaurants, Nachtmärkte und sogenannte Hawkers, die Garküchen auf den Strassen, laden zu einer kulinarischen Reise ein.
Aber es ist schwierig, einen Überblick zu erhalten. Wir haben auch eine Streetfood-Tour gebucht, hat aber leider nicht so viel gebracht. Viele Restaurants waren auch geschlossen. Irgendwie waren wir auch nicht optimal vorbereitet. Nächstes Mal würden wir mehr Zeit einplanen und uns besser vorbereiten. Wir haben trotzdem gut gegessen.
Nach einem oppulenten Mahl …
… in einem syrischen Restaurant
Unser Tourguide für Streetfood, wusste viel Historisches und weniger viel über Streetfood
indische Spaghetti-Pancakes
Abreise
Am 10.03. reisen wir mit der Fähre zu der Nachbarsinsel Langkawi im Norden. Die Fahrt dauert drei Stunden.
Der Passagerraum, kein Oberdeck, kein Aussichtsdeck
In KL haben wir mal gerade einen Tag Zeit. Das reicht nicht für viel, wenn man bedenkt, dass es ab Mittag so heiss ist, dass man lieber nicht in der Stadt herumläuft, sondern am Pool des Hotels herumhängt.
Wir wollen vor allem die Petronas Twin Tower und die Stadt von oben besichtigen.
Alle Besucher mussten Fieber messen!
Sicht von der Zwischenbrücke auf die eine Seite …
… und auf die andere.
Modell der Twin Towers
Sicht aus dem 83. Stockwerk
Am Abend geniessen wir mal wieder eine Pizza und einen feinen Tropfen eines italienischen Weines in einem guten italienischen Restaurant.
Die Reise von Chumphon nach Kuala Lumpur – alle nennen die Stadt KL – führt uns mit dem Flugzeug über Bangkok. Die Villa Varich verlassen wir in aller Herrgottsfrühe. Chumphon besitzt einen kleinen Fughafen. Das Check-In ist schnell erledigt. Auf dem Flughafen begegnet uns das erste Mal die Auswirkungen von Corona. Fast alle Leute tragen eine Schutzmaske. Wir passen uns an. Und unser ursprünglicher Flug nach KL wurde gestrichen und wir wurden umgebucht auf einen späteren Flug. So haben wir viel Zeit beim Umsteigen in Bangkok. Zum Glück.
Denn bei der Umbuchung hat Malindo Air unser Gepäck nicht mit umgebucht. Für einen horrenden Betrag hätten wir unser Gepäck neu einchecken sollen. Vor dem Kundenschalter der Malindo Air hatte sich schon eine beträchtliche Schlange gebildet und die Wartezeiten waren enorm. Aber auch diese Dame war nicht in der Lage oder nicht bereit unser Gepäck aufzunehmen. Die Koffer gingen im System bei der Umbuchung verloren. Die Kompromisslösung war dann, dass sie uns ein Upgrade auf Business-Class verkauft haben, denn da ist das Gepäck im Ticket inbegriffen. Der Preis war dann auch einigermassen okay. So kamen wir in den Genuss eines Fluges von Bangkok nach Kuala Lumpur in der Business Class, was wir dann auch genossen haben.
Warten …
… auf dem Flughafen vom Chumphon
Mit einer Propellermaschine von Chumphon nach Bangkok
Der französische Hotelbesitzer des Leeloo Paradise Resort höchstpersönlich bringt uns mit seinem Auto zur Busstation in Khanom. Es war ein schöner Aufenthalt in seinem Resort und wir haben ihm auf Tripadvisor auch eine nette Bewertung hinterlassen.
In Khanom besteigen wir einen Minivan bis nach Surat Thani. Wir müssen drei Tickets bezahlen, weil wir so viel Gepäck dabei haben ;). Die Fahrt dauert gut eine Stunde und ist sehr angenehm. In Surat Thani müssen wir zuerst die Taxifahrer abwimmeln und uns zum Ticket Office für die nächste Busreise durchfragen. Ein Ticket für eine ca. 3 – 5 stündige Minivan-Fahrt kostet 150 Bhat, also 5 Franken.
Die Fahrt dauert gefühlt ewig, denn der Fahrer hält noch an x weiteren Orten, um weitere Passagiere und Pakete auf- und auszuladen. Während der Fahrt telefoniert der Fahrer mit seinen Kindern, Kollegen, sucht Musik auf dem Handy und lässt uns dann in guter Lautstärke an den neuesten thailändischen Schlagern teilhaben. Unterwegs kommen wir an einem Unfall vorbei. Ein kleiner Bus liegt auf der Seite im Graben. Polizei und Ambulanz ist vor Ort. Der Fahrer hat vermutlich zu viel telefoniert. Für einen kurzen Moment ist das ein Gesprächsthema, dann geht es im üblichen Stil weiter. Wir kommen dann doch unversehrt in Chumphon an.
In Chumphon halten wir vergeblich Ausschau nach einem Taxi, Grab oder Uber. Wir erfahren später, dass es das in Chumphon nicht gibt. Auch kein TukTuk war weit und breit. Das Hotel organisiert dann einen Freund, der uns zur Villa Varich bringt.
Villa Varich
Das Resort Villa Varich liegt ausserhalb der Stadt an einem Fluss in einer ruhigen Anlage.
Unser Häuschen mit Moped für die nächsten neun Tage
Mit Hühnern auf der Terrasse
Der Frühstücksraum
Relax & chill am Fluss
Alle Flüsse sind braun, das darf einem nicht stören
Unser Häuschen vom Fluss aus
Matsee Viewpoint
Chumphon selber liegt nicht am Meer, sondern an einem Fluss, der zum Meer führt. Ist ja klar, dass wir ans Meer fahren und uns einen Überblick verschaffen. Am besten geht das vom Aussichtspunkt Matsee aus.
Fischerdorf an der Mündung des Flusses
Ist dies Buddha mal in einer anderen Sitzstellung?
Pak Hat Beach
Schaukel mit Erinnerung an die Kindheit
Sitzbar mit Aussicht
Ausflug mit dem Longtailboat
Am Freitag starten wir zu einem Ausflug mit dem Longtailboot. Das Boot holt uns direkt im Resort ab und wir fahren den ganzen Fluss entlang bis zum Fischerdorf und dann ins Meer hinaus.
Bei einigermassen moderatem Wellengang schippern wir über das Meer auf die Coconut Island zu.
Raus aufs offene Meer …
… steuern wir auf eine kleine Insel zu
Hinter den Klippen mit den waghalsigen Häuschen …
… verbirgt sich ein schneeweisser Strand
Hier legen wir an …
… und geniessen ein Bad
Das muss man können
… und weiter gehts
Nächste Station, ein Tempel
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir den südliche Zipfel des Nationalparks. Weit aussen im Meer stellt unser Seefahrer den Motor ab und fordert uns auf auszusteigen. Skeptisch und ganz vorsichtig steigen wir aus dem Boot und realisieren, dass das Wasser nur bis zu den Waden reicht. Unser Guide stellt uns sogar seine Kühlbox zum Draufsitzen zur Verfügung. So haben wir ein bequemes Bänkchen und können mitten im Wasser weit weg vom Ufer den Sonnenuntergang geniessen.
Die Fahrt geht dann zurück auf einem anderen Fluss bis zum Riverside Garden, wo wir unser Nachtessen einnehmen. Ein Taxi holt uns ab und bringt uns zurück in die Villa Varich. Ein wunderschöner Tag.
Und hier ein paar Video-Eindrücke:
Weiterreise
Neun Tage in Chumphon sind definitiv zu viele. Auch wenn wir hier ein paar sehr schöne Tage hatten, gibt die Gegend nicht allzu viel her. Das Essen ist kaum zu vergleichen mit dem Essen in Chiang Mai, die Strände haben kein Ambiente (ausser Coconut Island natürlich), die Leute sind nicht unfreundlich, aber irgendwie farblos. Es gibt nicht viel zu sehen und zu erkunden. So haben wir ein paar faule Tage hinter uns und freuen uns auf die Weiterreise nach Kuala Lumpur und Penang.
Die Reise nach Khanom verläuft bequem und unspektakulär mit dem Taxi von Krabi Taxi. Die Reise mit Bus oder Minivan mit 5 Mal Umsteigen und über 7 Stunden Fahrzeit war uns dann doch zu aufwändig.
Das Leeloo Resort ist wirklich ein kleines Paradies mit fünf Bungalows, einem Swimming Pool und einem Fischteich mit Relaxhüttchen. Alles sehr gepflegt und geschmackvoll hergerichtet. Ein kleines Restaurant serviert Frühstück und thailändisches Nachtessen, alles sehr köstlich zubereitet.
Panorama-Aufnahme von der Veranda unseres Bungalows
Ausflug in die nähere Umgebung
Schöne Bucht …
… mit übler Kehrseite
Wind und Regen
Das erste Mal seit über zwei Monaten haben wir „schlechtes“ Wetter!
„Nur“ 28 Grad, bewölkt und stürmische Winde mit Regen. Mir tut es gut, endlich wieder mal Regen!
Morning Market
Jeweils am Mittwochmorgen findet der Markt mit frischen Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch statt. Die Märkte in Thailand sind ein besonderes Erlebnis.
Pink Dolphins
Khanom ist bekannt für die „Pink dolphins“. Und tatsächlich kann man hier leicht die Delfine bei ihrem Früstück beobachten. Es ist allerdings gar nicht so leicht, sie auf ein Foto zu bannen, denn sie tauchen jeweils nur für einen Sekundenbruchteil auf. Diese Delfine haben einen leicht rosa Einschlag in ihrer Hautfarbe, daher der Name.
Siehe auch Khanom.
Tempel
Tempel gibt es hier auch, allerdings nicht ganz so schöne wie in Chiang Mai.
Die meiste Zeit ist das Wetter durchzogen mit Wolken, Wind und Regen. Unsere Aktivitäten halten sich deshalb in Grenzen.