Es geht tatsächlich besser. Ob der vielen Bettruhe, konnte sich auch der Fuss gut erholen. Er schmerzt nicht mehr. Also machen wir heute mal einen kleinen Spaziergang und gehen am Abend etwas Kleines essen, für mich zum Beispiel eine vegetarische Nudelsuppe.
Autor: Rudolf Happle
Tam Coc 26.11.2019
Ich glaube, ich bin über den Berg. Ohne in die Details zu gehen, fühlt sich mein Körper heute etwas besser an. Ich schalte einen Gesundwerdungstag ein.
Mia macht eine kleine Fahrradtour, erkundet die Umgebung und besucht einen Tempel.
Tam Coc 25.11.2019
Heute Nacht hatte ich wieder einen Rückfall. Offenbar hat die Wirkung des Imodiums nachgelassen. Und leider haben wir das Mittel in Hanoi vergessen 🙁 Ich bleibe noch einen Tag länger im Bett. Das Homestay ist wirklich sehr schön, einfach zwar aber sauber und das Nötigste ist vorhanden. Und das Bett ist bequem.
Hanoi 24.11.2019
Wir wagen eine Dislozierung. Wir wollen raus aus der Wohnung, raus der lärmigen Stadt und dem Smog entrinnen. Mit Imodium stoppen wir den Durchfall und nehmen den Zug von Hanoi nach Ninh Binh, gut 100 km südlich von Hanoi. Das Billett lösen wir bequem online über ww.12go.asia Ein Grab Auto bringt uns zum Bahnh0f. Grab ist eine tolle Internet-Plattform über die man private Taxis, wie bei Uber, aber auch „Mopedtaxis“, einen Postdienst und Mahlzeitenlieferung bestellen kann. Dabei weiss man immer im voraus, was es kostet und wird nicht übers Ohr gehauen.










Hanoi 23.11.2019
Zu meinem Fieber gesellt sich noch ein hartnäckiger Durchfall. So bin ich weiterhin der Bettruhe verpflichtet und an die Wohnung gebunden. Und Mia muss weiterhin alleine die Stadt erkundigen.
Literaturtempel
Der Literaturtempel ist ein Wahrzeichen in Hanoi. Er ist eigentlich kein Tempel, denn er diente nie religiösen Zwecken. Hier wurde 1070 die erste Akademie des Landes gegründet und die aristokratischen Söhne der chinesischen Herrschaft bis 1915 ausgebildet. Heute ist der Literaturtempel zwar ein Heiligtum der Vietnamesen, aber auch primär eine der Hauptsehenswürdikgeiten von Vietnam.
Hanoi 21. – 22.11.2019
Mein Fuss ist schon fast wieder gut, dafür liege ich die letzten zwei Tage mit Fieber und Halsschmerzen im Bett. Zum Glück habe ich Michaela, die sich rührend um mich sorgt. Ohne sie würde mir es noch mehr stinken.
Jetzt bin ich schon zehn Tage in Hanoi und habe von der Stadt noch fast nichts gesehen. Jä nu – that’s life.
Hanoi 19. – 20.11.2019
Mein Fuss wird nur sehr langsam besser. Ein Spaziergang zum Hoan Kiem Lake und am Abend Essen gehen, liegt drin, mehr leider nicht.








Hanoi 18.11.2019
Hoan Kiem Lake
Der Hoan Kiem Lake ist der berühmteste See in Hanoi. Unsere Wohnung ist nicht weit davon entfernt. Der See hat eine interessante Geschichte und eine schöne Legende, auf Wikipedia nachzulesen.

Unter der Woche kreist der Verkehr unaufhörlich rund um den See. Am Wochenende sind die Strassen um den See gesperrt. Dann wird es ruhiger. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag trifft man hier Gruppen, welche ihre Tai Chi- oder Qi Gong-Übungen, Lach-Yoga oder andere Formen von Körperübungen machen. Auch einzelne Leute trifft man am Seeufer bei ihren Qi Gong-Übungen. Sie lassen sich durch die vorbeispazierenden Touristen nicht stören.


Abendessen im Pho Bo Mau Dich





Hanoi 15. – 17.11.2019
Pause
Mein Fuss fühlt sich nicht gut an und schmerzt beim Gehen. Wir beschliessen, eine Pause einzulegen – bevor es überhaupt richtig losgegangen ist – und dem Fuss Erholung zu gönnen. Michaela muss leider alleine die Stadt erkunden.
Hanoi 14.11.2019
Opera House
Mein Fuss hat sich nicht erholt. Trotzdem machen wir einen kleinen Spaziergang zum Hanoi Opera House.

Hier findet momentan eine tolle Vorstellung statt: „My Village“ – Vienamese Bamboo Circus. Auf Vietnamesisch heisst es Làng Toi. Diese Produktion wollen wir uns unbedingt anschauen. Hier ein kleiner Vorgeschmack mit dem offiziellen Trailer.
Wir trinken einen Tee bzw. Kaffee in der Nähe und machen noch einen Abstecher ins Old Quarter.




Unterwegs kaufen wir in einem Supermarkt zwei Bananen, eine kleine Flasche Essig (zum Putzen 😉 ), drei Bier, drei Flaschen Mineral, und das Ganze kostet drei Dollar.
Das Old Quarter ist wirklich toll. Hier könnte man an jeder Ecke stehenbleiben und dem Treiben stundenlang zuschauen. Später mehr davon.





