Vermont-Tagebuch 15.10.2019

President

Auf unseren Tagesreisen durch Vermont treffen wir nicht viele Anzeichen zum Thema US-Präsident an.

Mal ein Kleber hinten auf einem Auto.
Ein Poster in einem Schaufenster.

Die meisten Vermonter sind Demokraten und finden die Situation mit Trump nur peinlich. Einige von ihnen würden in diesen Zeiten lieber zu Kanada gehören.

Thundering Brook Falls

Wir machen einen kleinen Ausflug nach Killington. Dies ist primär ein grosses Skigebiet. Eine Gondel fährt aber auch im Sommer und Herbst auf den Killington Peak. Bis jetzt war das Wetter nicht immer schön und der Killington Peak stand nicht immer auf unserem Programm. Aber heute wäre eine gute Gelegenheit. Zu unserem Pech wurde der Betrieb gestern am 14. Oktober eingestellt. 14. Oktober war Columbus Day, was wir natürlich nicht realisiert haben und danach schliesst einiges und bereitet sich für die Wintersaison vor. Die Talregion des Killington Peaks ist nun wirklich keine Sehenswürdigkeit, grosse Parkplatzfelder und wie halt eine grosse Skistation im Tal ohne Schnee ausseht. Hässlich.

Unser Ersatzprogramm führt uns zu den Thundering Brook Falls. Wenn man Amerikaner hört, sind diese Wasserfälle atemberaubend (breathtaking) und überwältigend (awesome). Für uns Schweizer halt eher ein Bächlein und ein Wasserfällchen. Aber trotzdem sehenswert und idyllisch. Hier trotzdem ein paar Bilder.

 

Vermont-Tagebuch 12.10.2019

40 Jahre White River Valley Players

Zum 40-jährigen Jubiläum der lokalen Theatergruppe steigt eine grosse Gala.

Das Plakat hing in allen lokalen Geschäften.

Natürlich sind wir auch dabei, zumal mich Dorothy für den kleinen Gala-Chor angefragt hat und wir ja bereits dreimal geprobt haben.

Entsprechend der Gala wurden die Tische mit Rosen dekoriert.
Für die Dekoration und den Aufbau des Saales haben ca. 15 Personen am Vorabend geholfen. Auch das hat Spass gemacht.
Der Abend beginnt mit Folksongs.
Dorothy und Dick halten die Eröffnungsrede.
Der Chor der Gala-Singers.
Dick und ich waren für die Bassstimme zuständig.
Singen und sich gleichzeitig noch choreografisch bewegen, war eine Herausforderung für mich. Bei diesem Stück gings ja noch.

Hier ein kleiner Mitschnitt.

Vermont-Tagebuch 11.10.2019

Button Bay State Park

Der Button Bay State Park liegt am Lake Champlain und bietet einen wunderbare Sicht auf den See und die dahinterliegenden Adirondacks.

Ticonderoga Ferry

Um von unserem kleinen Abstecher in den Staat New York nach Vermont zurückzukehren, nahmen wir die Fähre, die Ticonderoga Ferry. Kostenpunkt $15 pro Auto.

Apple Cider Donut

Wenn man in Vermont ist, muss man unbedingt einen Apple Cider Donut probieren. Am besten schmecken sie natürlich frisch und noch warm. Auf den Champlain Orchards haben wirs probiert. Vorzüglich.

Foto aus Internet

Vermont-Tagebuch 10.10.2019

The Ranch

An regnerischen Tagen oder am Abend, wenn wir müde vom Herumreisen sind, schauen wir uns die TV-Serie „The Ranch“ an. Die Komödie spielt auf einer Ranch in Colorado. Ist nicht gerade Vermont, aber irgendwie passt es noch, dass wir diese Serie während unseres US-Aufenthaltes anschauen.

In unserer Wohnung haben wir keinen Fernseher, so ist dies unser einziges TV-Vergnügen. In einem Hotel auf unserem kleinen Abstecher in den Süden von Vermont haben wir uns mal das amerikanische TV angeschaut. Muss man gesehen haben. Nach einer halben Stunde, wovon ca. 20 Minuten Werbung ist, hat man genug. Wir bereuen es nicht, dass wir keinen TV haben.

Vermont-Tagebuch 09.10.2019

Sterling Forest

Der Sterling Forest & Gorge ist ein weiteres Beispiel einer Oase im Grünen oder im Herbst eben der farbigen Bäume. Dieser Wald liegt nördlich von Stowe.

Weitere Stationen unseres Tagesausflugs waren Rochester Gap – Randolph – Stowe – West Hill Road – Jeffersonville – Route 108 durch Smugglers Notch Trapp Family Lodge – Stowe. Nachtessen im Charlie B’S.

Vermont-Tagebuch 08.10.2019

Wanderung auf den Mt. Hunger

Mit Danny Dover kann ich nochmals eine ausgedehnte Wanderung unternehmen. Ziel ist der Mount Hunger und der Whiterock Mountain.

Um 7 Uhr soll ich Danny in seinem Haus abholen. Die Fahrt dorthin ist abenteuerlich und wunderschön. Im Morgengrauen sehen die dirt roads, die Bäume mit ihrem verfärbten Laub und die Nebelschwaden mystisch und zauberhaft aus. Die Stimmung ist gewaltig.

Von Danny’s Haus fahren wir nochmals eine Stunde über Montpelier zum Trailhead. Die Wanderung beginnt leicht und wird dann immer schwieriger und steiler. Zum Teil klettern wir auf allen Vieren über Felsen und ich muss doch ab und zu anhalten, um wieder zu Atem zu kommen.

Die Aussicht auf dem Mt. Hunger entlohnt für alle Strapazen – und für den Hunger hatten wir Sandwiches dabei.

Der Abstieg erfolgte über den etwas tiefer gelegenen Whiterock Mountain.

Auf dem Rückweg machten wir halt und hatten Lunch im Wilaiwan’s Kitchen, einem authentischen Thai-Restaurant. Für Danny ist das ein Ritual. Nach jeder seiner Wanderung in der Nähe von Montpelier kehrt er hier ein. So machen wir das heute auch. Ein wunderschöner Tag, ein eindrückliches Erlebnis.

Foto aus dem Internet

Vermont-Tagebuch 06.10.2019

Birthday party

Am 08.08.2019, kurz nach unsere Ankunft, spielte Greg Ryan mit seiner Band auf dem Hancock Town Green. Es war unserer erstes Konzert. In der Zwischenzeit habe ich Greg wieder ein paar Mal angetroffen, da er in der Nähe von Rochester lebt. Einmal beim Wandern, einmal in der Laundry, einmal beim Musik machen. So hat er uns auch zu seiner Birthday Party eingeladen.

Greg lebt wirklich abseits im Wald in einem einfachen Haus, hat nur Solarstrom und einen Generator. Neben seinen Auftritten als Musiker ist er ein Woodworker und plant und baut Gipsy Wagons.

Die Gypsy Wagons sind ein wahres Meisterwerk. Beim Fertigausbau dienen sie als vollwertige Wohnwagen.

Auch die Scheune, in welcher er normalerweise an den Gypsy Wagons arbeitet und heute das Geburtstagsfest stattfindet, hat er mit ein paar Kollegen selber gebaut.

In einer Ecke der Scheune wurde eine kleine Bühne aufgebaut und Greg spielt mit diversen Musikern zusammen unter anderem auch mit seinen beiden Söhnen.

Ich weiss es zu schätzen, können wir an dieser lokalen Geburtstagsparty teilnehmen und geniesse es. Allerdings wird es gegen Abend ziemlich kalt und wir verlassen die Scheune und kehren in unser geheiztes Stübchen zurück.

 

Vermont-Tagebuch 05.10.2019

Even more foliage

Wir nutzen  die Zeit und das schöne Wetter, um noch mehr von Vermont zu sehen und Bilder der verfärbten Wälder einzufangen. Es gibt so viel zu sehen, dass wir Vermont nicht mal verlassen müssen, obwohl in Maine und New Hampshire der Indian Summer auch sehr schön sein soll.

Ortschaften, welche wir auf unserem Tagesausflug passieren, sind Moretown, Middlesex, Montpelier, Marshfield, Cabot, Danville, Peacham und Groton.

Owls Head

Vom Owls Head hat man eine wunderbare Aussicht auf den Lake Groton, die umliegenden Wälder und Hügel. Dies war übrigens der erste Ort, an welchem wir japanische und indische Touristen angetroffen haben und nicht nur einen oder zwei.

und hier noch ein paar Videos dieser Reise



Vermont-Tagebuch 04.10.2019

More Foliage






Granitabbau in Barre

Wie schon beim Hope-Cemetry erwähnt, wird in Barre Granit im grossen Stil abgebaut. Eingie Abbaustellen sind nicht mehr in Betrieb und können zu Fuss besichtigt werden. Eine kleine Wanderung führt in einem kleinen Wäldchen zu einer Abbaustelle mit einer grandiosen Aussicht, dem Grand Lookout. Entlang des Weges wurden die Granitblöcke aufgeschichtet, welche zur Weiterverarbeitung nicht verwendet werden konnten. In einige haben kreative Geister Gestalten und Figuren gemeisselt.